NLB: Ein «Nuller» am «Horror»-Wochenende

Eine Doppelrunde zum Vergessen für den UHC Sarganserland: Auf die 4:14-Heimniederlage am Samstag gegen Basel Regio folgt am Sonntagabend in Thun ein 2:5.

Ein Satz mit X: Gegen Basel Regio gibt es für den UHCS nicht viel zu holen. (Bild: Dani Ackermann)

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Die «Halloween»-Doppelrunde des vergangenen Wochenendes war tatsächlich zum Fürchten. Zwei Spiele, null Punkte, 6:19 Tore – so sieht ein «Horror-Wochenende» aus. «Saures» gabs vor allem aus Basel, «Süsses» gab es (in Form des Best-Player-Preises) nur für Janis Kamm, einer der Entdeckungen dieser Doppelrunde.

Über die Partie gegen Basel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Nach vier Minuten musste UHCS-Coach Tomas Sladky schon das Time-out ziehen – 4:0 führte der NLA-Absteiger da bereits. Nach dem ersten Drittel hiess es 7:2 für die Basler Gäste. Im Mitteldrittel fing sich der UHCS wieder und gewann dieses auch dank eines Kamm-Treffers kurz nach Wiederanpfiff.

Dass Basel Regio einen beweglicheren und torgefährlicheren «Altstar» in seinen Reihen hat als der grosse FCB, bewies Patrick Mendelin in der 42. Minute, als er die letzte Hoffnung des UHCS auf eine wundersame Wende mit dem 8:3 beendete. Danach ging so ziemlich alles schief bei den Gastgebern, was schieflaufen konnte. Am Ende traf sogar Basel-Hüter Claude Feigenbacher zum 14:4-Endstand. Eine ganz, ganz bittere Pleite.

Der „Horror“ in knapp sechs Minuten:


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Einen Tag später in Thun stimmte der Einsatz der Sarganserländer zumindest wieder. Die MUR-Halle hatten die UHCS-Akteure zwar nicht in allerbester Erinnerung nach den letzten Halbfinal-Play-offs, doch am Sonntagabend lief es – trotz der sehr fragwürdigen Anspielzeit von 19.30 Uhr – für die Gäste lange sehr gut.

Jesse Arola traf bereits in der ersten Überzahl zum 1:0 (6.) und im zweiten Drittel glich Simon Aggeler postwendend auf 2:2 aus, nachdem der junge Gian-Noah Lüthi die Thuner erstmals in Führung gebracht hatte (33.).

Auf Daniel Küenzis 3:2 (37.) hatten die Sarganserländer aber eben so wenig eine Antwort parat, wie auf Lüthis 4:2 im Schlussdrittel (54.). Den fünften Treffer erzielten die Thuner in der Schlussminute ins verlassene UHCS-Gehäuse.

Nach den beiden Niederlagen rutschen die Sarganserländer auf Rang 6 ab. Ein Punktgewinn beim nächsten Spiel in Sarnen am kommenden Samstag, 6. November, gegen Tabellennachbar Ad Astra Obwalden würde das vergangene Horror-Wochenende etwas lindern.

Zumindest Janis Kamm (rechts) darf sich nach dem Spiel gegen Basel Regio freuen: Der junge Stürmer wird als bester Spieler des UHCS ausgezeichnet. Bei Basel Regio erhält Tim Häfelinger nach seinem Hattrick den Preis aus den Händen von Andreas Heeb, dem Filialleiter in Flums von UHCS-Hauptsponsor St.Galler Kantonalbank. (Bild: Dani Ackermann)